„White Label“ und „Private Label“ sind Begriffe, die im Zusammenhang mit der Vermarktung von Produkten verwendet werden. Obwohl sie ähnlich klingen, haben sie unterschiedliche Bedeutungen:

1. White Label

Ein Produkt oder eine Dienstleistung, die als „White Label“ bezeichnet wird, wird von einem Hersteller erstellt und ohne Marken- oder Logoaufdruck verkauft. Das bedeutet, dass der Käufer das Produkt oder die Dienstleistung unter seiner eigenen Marke verkaufen kann, als wäre es sein eigenes Produkt. Der Käufer kann das Produkt anpassen, indem er sein Logo, seinen Firmennamen und seine Verpackung darauf anbringt. Der Hersteller bleibt im Hintergrund und ist für die Produktion verantwortlich. White-Label-Produkte werden oft von Einzelhändlern oder Unternehmen genutzt, die keine eigene Produktentwicklung betreiben möchten, aber dennoch ihre eigene Marke etablieren wollen. In der Sparte Food & Beverage sind die bekanntesten Beispiele von White-Label Produkten die Eigenmarkten der großen LEH-Konzerne.  Aber auch im Technik-Bereich ist White Label ein großes Thema. Wer beispielsweise bei A…zon günstige consumer-Elektronik sucht, wird feststellen, dass viele Geräte im low budget Bereich identisch aussehen, aber dennoch unterschiedliche „Marken“ haben.

2. Private Label

„Private Label“ bezieht sich auf Produkte, die von einem Hersteller speziell für einen Einzelhändler oder ein Unternehmen entwickelt werden. Diese Produkte werden, ähnlich wie bei White Label, unter der Marke des Einzelhändlers oder Unternehmens verkauft und tragen nicht die Marke des Herstellers. Der Hersteller erstellt das Produkt jedoch nach den Vorgaben des Einzelhändlers oder Unternehmens, einschließlich Verpackung, Design und oft auch spezifischen Eigenschaften des Produkts.

Der Hauptunterschied zwischen den beiden liegt also darin, dass „White Label“ Produkte bereits existieren und von verschiedenen Unternehmen unter ihrer eigenen Marke wiederverkauft werden können, während „Private Label“ Produkte speziell für ein bestimmtes Unternehmen entwickelt werden und exklusiv unter dessen Marke verkauft werden. Private-Label Produkte werden von hochwertigen Marken meist bevorzugt, da sie gezielter auf die eigene Kundengruppe ausgerichtet werden können. 

3. Zusammenfassung von White Label und Private Label

  1. White Label Produkte werden meist von einem Hersteller ohne Marken- oder Logoaufdruck hergestellt und an mehrere Händler & Unternehmen gleichermaßen verkauft. Die Individualisierung bezieht sich ausschließlich auf das Anbringen eines Logos und/oder auf die Verpackung.
  1. Private Label Produkte werden individuell in Absprache für einen Händler oder Unternehmer kreiert und entwickelt. Das Produkt kann persönlicher und gezielter, für die eigene Kundengruppe, gestaltet werden. Es wird das eigene Logo auf dem Produkt angebracht und der Hersteller bleibt im Hintergrund. Private Label Produkte sind oft qualitativ hochwertiger und „emotionaler“ im Vertrieb.
  2. Beide Ansätze bieten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Markenpräsenz zu stärken, indem sie Produkte unter ihrer eigenen Marke anbieten, unterscheiden sich jedoch in Bezug auf den Grad der Anpassung und die Markenidentität.

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